Einsatzberichte 2024
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Februar |
Nr. 7
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Technische Hilfeleistung
BAB A7 KM220 Nord
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H VU 2 Y | Person eingeklemmt |
773 |
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Nr. 6
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Technische Hilfeleistung
BAB A7 KM216 Süd
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H VU 3Y | VU mehrere Personen eingeklemmt |
741 |
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Alarmierungszeit 13.02.2024 um 10:36 Uhr
eingesetzte Kräfte Feuerwehr Rhüden +++ Feuerwehr Seesen +++ Autobahnpolizei +++ VIA Niedersachsen +++ Rettungsdienst
Einsatzbericht Ein erneutes Mal sind die Feuerwehren aus Seesen und Rhüden zusammen mit dem Rettungsdienst am 13.02.2024 um 10:36 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen alarmiert worden. Diesmal lag die Einsatzstelle auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Rhüden und Seesen in südliche Fahrtrichtung.
Ein erdgasbetriebener Lkw befuhr die A7, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf Höhe Kilometer 216 von der Fahrbahn abkam und mit der Leitplanke kollidierte. Beim Eintreffen der Feuerwehren war die A7 bereits in beide Fahrtrichtungen durch die Autobahnpolizei und die VIA-Niedersachsen komplett gesperrt. Der Lkw mit Sattelauflieger war leer. Durch die Polizei wurde die Feuerwehr in die Lage eingewiesen. Die Feuerwehr Rhüden kontrollierte mit einem Trupp unter Atemschutz, ob die Erdgastanks an dem Lkw beschädigt sind und eventuell Gas verlieren. Der vorgehende Trupp konnte keine Beschädigungen an den Tanks feststellen. Auch das Austreten von Gas konnte mit einem Messgerät nicht nachgewiesen werden.
Die Sicherheitsabsperrventile an den Tanks worden geschlossen. Anschließend sind an dem Lkw die Batterien abgeklemmt worden. Der Brandschutz an der Einsatzstelle ist während der Maßnahmen sichergestellt gewesen.
Um 11:20 Uhr konnten die Feuerwehren nach Absprache mit der Polizei aus dem Einsatz entlassen werden.
Im Einsatz waren 13 Fahrzeuge mit 40 Kameradinnen und Kameraden.
Text: Pressesprecher, Feuerwehr Seesen
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Nr. 5
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Technische Hilfeleistung
B248 Seesen -> Engelade
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H VU 2 Y | eingeklemmte Person |
737 |
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Nr. 4
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Technische Hilfeleistung
Rhüden, Katelnburgstr./Hildesheimer Str.
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H ÖL 1 | Ölspur |
772 |
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Nr. 3
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Technische Hilfeleistung
B243 Bornhausen -> Seesen
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H VU 2 Y | Person eingeklemmt, B243 |
824 |
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Januar |
Nr. 2
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Technische Hilfeleistung
Seesen,Braunschweigerstr.
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H VU 2Y | VU Person eingeklemmt, Seesen, Braunschweigerstr. |
813 |
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Nr. 1
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Technische Hilfeleistung
BAB A7 KM 218 Süd
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H VU 0 | Öl nach VU |
971 |
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Alarmierungszeit 04.01.2024 um 11:25 Uhr
eingesetzte Kräfte Feuerwehr Rhüden +++ Rettungsdienst +++ Autobahnpolizei
Einsatzbericht Ferrari kracht auf A7 in die mittlere Betonschutzwand
Erneuter Einsatz für die Feuerwehr auf der hiesigen Autobahn. Diesmal mussten die Rhüdener ausrücken. Wie Ortsbrandmeister Timo Hurlemann im Gespräch mit dem „Beobachter“ mitteilte, wurden sie am Donnerstag um 11.25 Uhr alarmiert. Auf der A7 zwischen Rhüden und Seesen, genauer auf Höhe der Windräder in Fahrtrichtung Kassel, landete ein Ferrari in der mittleren Betonschutzwand. In diese war er geprallt und schleuderte anschließend bis zu 300 Meter weit über den linken Fahrstreifen, dann kam der Wagen zum Stehen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Autobahnpolizei Hildesheim war der Ferrarifahrer zu der Mittagszeit auf der mittleren Spur unterwegs, die A7 ist hier dreispurig. Offenbar musste er einem Lkw ausweichen, der ausgeschert sein soll, dann kam es zur bereits beschriebenen Kollision mit der Betonleitwand. Dabei wurde der Fahrer nur leicht verletzt. Laut Ortsbrandmeister konnte er mit einem Freund, der ihn abholte, die Unfallstelle wieder verlassen. Die gesamte Unfallstelle war gut 400 Meter lang. Seitens der Rhüdener Feuerwehrleute wurde die Einsatzstelle abgesperrt, der Brandschutz sichergestellt und die Batterie des Fahrzeuges abgeklemmt. Am Ferrari mit Zwölf-Zylinder-Motor entstand im Zuge des Unfalls wirtschaftlicher Totalschaden. Solch ein Ferrari liegt von den Anschaffungskosten her deutlich im sechsstelligen Bereich. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr auf der mittleren und rechten Spur vorbei gelotst. Die Rhüdener Feuerwehr war am Donnerstagmittag laut Ortsbrandmeister mit 20 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen auf der A7 anderthalb Stunden vor Ort
Text: Seesener Beobachter
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Einsatzberichte 2023
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Dezember |
Nr. 93
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Hochwassereinsatz
Rhüden, Wilhelm-Busch-Str. 11a
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H 1 | Hochwasser |
896 |
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Nr. 92
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Hochwassereinsatz
Rhüden, Schlackenstr. 4
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H 1 | Hochwasser |
808 |
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Nr. 91
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Hochwassereinsatz
Rhüden, Bei der Kirche 2
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H 1 | Hochwasser |
808 |
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Nr. 90
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Hochwassereinsatz
Rhüden, Wilhelm-Busch-Str. 61
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H 1 | Hochwasser |
805 |
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Nr. 89
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Hochwassereinsatz
Ortsbereich Rhüden
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H 1 | Hochwasser Ortsbereich |
847 |
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Alarmierungszeit 24.12.2023 um 13:55 Uhr
eingesetzte Kräfte Feuerwehr Rhüden
Einsatzbericht Das Weihnachtsfest 2023 verbrachten viele Anwohner entlang der Flüsse mit großen Sorgen. Seit Mitte vergangener Woche waren die Warnungen vor einem erneuten Hochwasser laut geworden. Doch am gestrigen Dienstag konnte zumindest für das Stadtgebiet Seesen erst einmal vorsichtig Entwarnung gegeben werden. Dank guter Vorbereitung und Abarbeitung der eingeleiteten Maßnahmen sei es noch einmal glimpflich ausgegangen, teilte Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke mit. Arbeitsreich war es dennoch – alle Ortsfeuerwehren und teils auch Privatleute halfen über die Feiertage mit, um das Schlimmste zu verhindern. Zunächst Schnee, dann das anschließende Tauwetter und viel Regen im Laufe des Dezember hatten die Böden bereits gesätigt und die Talsperren im Harz volllaufen lassen. Nach zuletzt vielen Trockenjahren waren diese schon zu Winteranfang gut gefüllt. Nun kamen weitere, andauernde Regenfälle vor und über Weihnachten hinzu. Bange Blicke gingen immer wieder zu den Pegelständen – wie schlimm würde es diesmal werden? Bereits am Freitagmittag ging es los, als die erste Meldestufe am Nette-Pegel in Rhüden überschritten war. Bis zum Montagabend und dann noch einmal am Dienstag von 10 bis 13 Uhr war die Leitstelle besetzt, um alles im Blick zu haben. In Rhüden wurden unter dem geschmückten Tannenbaum rund 11.500 Sandsäcke mit 100 Tonnen Sand gefüllt. Diese wurden dann an 120 Einsatzstellen verteilt. „Ein Dankeschön geht dabei auch an die Landwirte, die die Sandsäcke mit Treckern verteilt haben“, so Rhüdens Ortsbürgermeister Timo Hurlemann. Ebenfalls dankte er zahlreichen Privatleuten, die immer wieder mit Essen und Material in die Leitstelle kamen und so ebenfalls halfen. Der Höchststand am Pegel war in der Nacht zum 25. Dezember, gegen 3 Uhr erreicht. 3,19 Meter hoch war die Nette zu dem Zeitpunkt. Zum Vergleich: Beim Hochwasser im Jahr 2017 lag der Höchststand bei 3,91 Meter. Trotzdem schwappte das Wasser schließlich wieder durch die Straßen. Oftmals war es Grundwasser, welches durch die Gullys nach oben drückte. So standen auch viele Keller wieder unter Wasser. Mit Pumpen brachten die Anwohner die Brühe aus dem Haus heraus. Dabei half teilweise auch die Feuerwehr, denn einige Pumpen waren ausgefallen. Geflutet wurde auch wieder der Rhüdener Sportplatz. Immerhin das Sporthaus blieb diesmal trocken. Gleiches gilt für die Sporthalle, die rechtzeitig gesichert wurde. Das Staubecken konnte viel Wasser zurückhalten, war jedoch schließlich auch fast randvoll. 5,25 Meter stand das Wasser hoch, nur noch zwölf Zentimeter fehlten, so Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke. Seit dem 25. Dezember wurde Wasser kontrolliert abgelassen. „Das wird auch noch zwei Tage so weitergehen“, blickt Timo Hurlemann voraus. Der Pegel wird daher auch noch längere Zeit hoch sein – aber unter Kontrolle. Da es gestern seit dem Vormittag trocken blieb und auch für heute und morgen nur wenige Regenschauer vorhergesagt sind, konnte gestern erst einmal Entwarnung gegeben werden. Nach dem arbeitsreichen Weihnachtsfest sicher eine gute Nachricht. In Rhüden werden die Auswirkungen jedoch noch ein wenig spürbar sein, denn einige Straßen sind auch heute noch gesperrt. So zum Beispiel die Wilhelm-Busch-Straße, Schlackenstraße, Bruchstraße, Auf den Steinen oder Spadentorstraße. Im Einsatz waren die Kräfte auch in der Straße Schlörbach, dort stürzte eine dicke Eiche auf die Straße. Die Auffahrt zur A7 musste zudem ebenfalls vom Wasser befreit werden. In Bornhausen wurden am Heiligabend ebenfalls Maßnahmen ergriffen. Mittags hatte sich ein Baum „Im Holland“ quer vor die Fußgängerbrücke gesetzt und das Gewässer so zurückgestaut, berichtete die Ortswehr. Mittels eines Baggers konnte dieser jedoch schnell beseitigt werden. Nach kurzer Weihnachtsansprache von Ortsbrandmeister und Stellvertreter konnten alle Kräfte wieder in die Weihnachtsruhe entlassen werden. Dachten sie zumindest. Denn da wollte die Schildau nicht mitspielen. Im Laufe des Nachmittag und Abend machte sie durch die Schneeschmelze in den höheren Lagen rund um Seesen einen Satz nach oben. „Im Holland“ und in der Bachstraße baute die örtliche Feuerwehr daher das BoxWallSystem auf und sicherte weitere Stellen mit Sandsäcken. Außerdem wurde die Fußgängerbrücke zwischen Neustädter Straße und Bachstraße abgesperrt, da dort das Wasser anfing, über die Brücke zu laufen und durch die Welle direkt davor jederzeit Treibgut oder Gehölz auf diese strömen konnte. Die Feuerwehren der nicht so stark betroffenen Ortschaften wurden teilweise zur Unterstützung in die stärker getroffenen Stadtteile geschickt. Kirchberg und Ildehausen waren zudem im Landkreis unterwegs, um entlang anderer Flüsse zu helfen. Denn da die Oker- und Innerstetalsperre ihre maximalen Stauvolumen erreicht hatten, teilweise sogar etwas darüber lagen, musste deutlich mehr Wasser in die Flüsse gegeben werden. Wurden am Innerstestausee am Montagabend noch rund 15 Kubikmeter/Sekunde ablassen, lag der Wert gestern Nachmittag bereits bei 45 Kubikmeter. Bei der Oker stieg er von 16 auf 30 Kubikmeter an. Grane-, Ecker-, Söse- und Oderstausee erhöhten die Mengen zwar auch, dort waren jedoch noch zwischen zwei und acht Prozent Stauvolumen vorhanden. Teilweise lagen die Nerven in der Bevölkerung wohl blank. Die Stadtfeuerwehr Goslar schrieb, dass einige Einsatzkräfte angegangen worden seien und Sandsäcke von den Wällen geplündert wurden. „Hört damit auf! Das ist nicht zu tolerieren“, schrieb der Verband auf seiner Facebookseite. Auch dort gilt jedoch – das Schlimmste sollte heute überstanden sein. Die Prognose gestern waren so, dass die Pegel auch entlang der Innerste und Oker im Laufe des Tages sinken sollen. Klar ist aber auch – jeder neue Regenfall kann angesichts gesättigter Böden und vorerst noch voller Speicherbecken sofort für eine Verschärfung der Lage sorgen. Ein paar trockene Tage kämen daher allen sehr gelegen.
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Nr. 88
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Hochwassereinsatz
Ortsbereich Rhüden
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H 1 | Hochwasser Ortsbereich |
786 |
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Nr. 87
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Hochwassereinsatz
Autobahn A7 Auffahrt 66
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H 1 | Hochwasser BAB A7 Auffahrt 66 |
790 |
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Nr. 86
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Hochwassereinsatz
Ortsbereich Rhüden
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H 1 | Hochwasser Ortsbereich |
868 |
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Alarmierungszeit 23.12.2023 um 14:27 Uhr
eingesetzte Kräfte Feuerwehr Rhüden
Einsatzbericht Hochwasserdepot in Rhüden erweist sich alswahrer Glücksgrif
Die Straßen sind gereinigt, seit Mittwochnachmittag sind die Straßensperrungen in Rhüden aufgehoben. Langsam sinkt auch der Nettepegel, am Mittwoch war Warnstufe 2 erreicht. Erst einmal verbleiben die Sandsäcke vor Ort. Vor dem Hintergrund weiterer möglicher Niederschläge in den kommenden Tagen wird der Sammelplatz für die Rücknahme von Sandsäcken aus dem Hochwassergebiet erst am 8. Januar bekanntgegeben. „Da der Sand nicht kontaminiert ist, können Bürgerinnen und Bürger ihn bei Bedarf auch behalten“, teilt Seesens Stadtsprecherin Beatrice-Arianne Dziuba dazu mit. Durch unermüdlichen Einsatz, den entsprechenden Vorkehrungen und etwas Glück, konnte die Katastrophe verhindert werden. „Wir können froh sein, dass es aufgehört hatte zu regnen und dass unser Stauwehr nicht notabgelassen werden musste“, unterstreicht Timo Hurlemann im Gespräch. Hinter den Einsatzkräften und allen Helfern liegen sehr intensive Tage. Bis zu 50 Personen waren zu Spitzenzeiten eingesetzt. Die Örtliche Einsatzleitung nahm am 23. Dezember, um 13 Uhr, ihren Dienst auf, bis zum 25. Dezember, 19 Uhr, waren sie rund um die Uhr mit bis zu vier Personen vor Ort. Neben den Wetterdaten hatten sie beispielsweise den Pegelstand im Stauwehr im Blick. Unermüdlich arbeiteten die Feuerwehrleute an verschiedenen Stellen, um die Hochwassergefahr in Rhüden und Bornhausen zu bannen. „Ich bin mächtig stolz auf meine Kameradinnen und Kameraden, die einmal mehr eindrucksvoll an einem Strang zogen und zeigen, dass auf sie Verlass ist. Dafür gebührt jedem Einzelnen mein besonderer Dank“, unterstreicht noch einmal Seesens Stadtbrandmeister Jürgen Warneckeim Gespräch am Mittwoch. Ein Rhüdener Kamerad wird seinen 18. Geburtstag so schnell nicht vergessen. Statt Party mit Familie und Freuden packte er im Hochwasserdepot beim Sandsackfüllen mit an. Letzteres absolvierten die Helfer auch im Rhythmus der Weihnachtsmusik, um ein klein wenig davon zu haben. Tief bewegt haben die Einsatzkräfte einmal mehr der Zusammenhalt im Ort. Die Helfer wurden unter anderem mit Braten, gebrannten Mandeln, Suppe und Kuchen von den Einwohnern verpflegt. Obendrein packten sechs freiwillige Helfer über zehn Stunden beim Sandsack füllen mit an. Nicht zu vergessen sind die Landwirte, die die gefüllten Säcke an die entsprechenden Stellen lieferten. „Wir danken herzlichen allen Helfern, die noch nicht genannt wurden“, betonen Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke und Rhüdens Ortsbrandmeister Timo Hurlemann. Fakt ist aber auch, der Praxistest hat gezeigt, wie wertvoll das Rhüdener Hochwasserdepot, das auf dem Gelände der Ortsfeuerwehr in einer benachbarten Halle eingerichtet wurde, ist. Gut 11.500 Sandsäcke wurden gefüllt. Den entsprechenden Brechsand holten sie aus dem Kalkwerk der Fels-Werke in Münchehof, darum kümmerte sich der Baubetriebshof. Vor allem ermöglicht das Hochwasserdepot, dass sie in einem trockenen und beheizbaren Raum agieren können, der auch Pausen zuließ. Das entsprechende Equipment macht es sogar möglich, dass weniger Personal, als bisher, für diese wichtige Arbeit gebunden werden musste. Zudem stellte die Rhüdener Firma Masch Fördertechnik den Einsatzkräften an zwei Tagen einen entsprechenden Lichtmast zur Verfügung, um vor Ort gut ausgeleuchtet zu sein. Im Gespräch führt der Seesener Stadtbrandmeister auch das angeschaffte BoxWall-System, ein mobiler Hochwasserschutz, der in Bornhausen verwendet wurde, an. Zum Vergleich: Das System ersetzt ungefähr einem Wall, der aus 5.000 Sandsäcke errichtet werden muss. Hier entfielen das Befüllen, Anliefern und Errichten des Damms gänzlich. „Jeder Cent, den Verwaltung und die Politik für den Hochwasserschutz ausgeben haben, ist Gold wert und es zeigt, dass er definitiv richtig angelegt ist, dafür danken wir vielmals“, betont Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke. Wünschenswert wäre, dass der „Pegel Alfred“, an der Einmündung Grabenstraße/ Am Mühlengraben in Bornhausen zu finden, künftig auch digitale Daten zur Lage an der Schildau liefert, um den Einsatz zu erleichtern.
Text: Seesener Beobachter
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Nr. 85
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Technische Hilfeleistung
B243 zwische Bornhausen und Seesen
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H 0 | Einsatz Drohne nach Verkehrsunfall |
824 |
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Nr. 84
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Technische Hilfeleistung
B243 zwischen Bornhausen und Seesen
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H VU 2 Y | Verkehrsunfall Personen eingeklemmt |
842 |
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Alarmierungszeit 22.12.2023 um 21:31 Uhr
eingesetzte Kräfte Feuerwehr Rhüden +++ Feuerwehr Seesen +++ Rettungsdienst +++ Stadtbrandmeister +++ Drohnen Gruppe Feuerwehr Stadtverband Seesen +++ Polizei +++ Feuerwehr Bornhausen
Einsatzbericht Noch ein tödlicher Unfall kurz vor Weihnachten Zwei Menschen sterben auf der Bundesstraße zwischen Seesen und Bornhausen
Ein tragischer Verkehrsunfall zwischen Seesen und Bornhausen hat am späten Freitagabend zwei Todesopfer sowie einen schwerverletzten Mann, der am Steuer des Unfallwagens saß, gefordert. Der nächste schwere Unfall kurz vor den Festtagen im Raum Seesen-Goslar sorgte erneut für Bestürzung bei vielen Menschen in der Region. Erst in der vergangenen Woche waren bei Lutter bei einer Kollision drei Menschen tödlich verunglückt. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge befuhr am Freitagabend gegen 21.30 Uhr ein 24-jähriger Mann mit seinem Kia die Bundesstraße 243 in Fahrtrichtung Bornhausen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum am Straßenrand. Die 24-jährige Beifahrerin und der 21-jährige Mitfahrer erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Fahrer wurde schwerverletzt in ein Goslarer Krankenhaus gebracht. Alle Fahrzeuginsassen kamen aus dem Stadtgebiet Seesen. Ersthelfer führten bereits lebenserhaltende Maßnahmen durch Die Seesener Feuerwehr befand sich während des Unfallgeschehens aufgrund einer gemeldeten unklaren Rauchentwicklung auf der Harzstraße bereits mit einem Löschzug im Einsatz. Da in der Harzstraße keine Rauchentwicklung feststellbar war, konnte das LF20 sowie der ELW unverzüglich auf die B243 geschickt werden. Bei Ankunft der ersten Fahrzeuge hatten die Ersthelfer, einer von ihnen ist selbst aktiver Seesener Feuerwehrmann, schon zwei Insassen befreit und führten lebenserhaltende Maßnahmen durch. Diese Maßnahmen wurden durch die Kräfte des eintreffenden Rettungsdienstes unterstützt. Leider verstarben im weiteren Einsatzverlauf beide Insassen noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Kia befand sich noch im Fahrzeug, war allerdings eingeklemmt. Aufgrund seiner erlittenen Verletzungen wurde eine technische Rettung durch die Feuerwehr Seesen vorbereitet. Durch die Ortsfeuerwehr Bornhausen wurde die B243 komplett gesperrt, wie Feuerwehrsprecher Julian Lunkewitz gegenüber dem „Beobachter“ berichtete. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Rhüden ging in Bereitstellung. Durch den Rettungsdienst wurden weitere Kräfte des DRK Kreisverbandes nachalarmiert. Außerdem war auch das Kriseninterventionsteam des Landkreises Goslar zur Betreuung und Nachsorge für Ersthelfer und Einsatzkräfte vor Ort. Nach der Sicherstellung des Brandschutzes wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst mit der technischen Rettung begonnen. Dazu wurden beide Türen sowie die B-Säule auf der Fahrerseite entfernt. Nach der Stabilisierung des Patienten konnte er gerettet und im Anschluss in ein Krankenhaus transportiert werden. Durch die Polizei wurde die Drohne des Stadtverbandes Seesen zur weiteren Unterstützung bei der Unfallaufnahme angefordert. Diese konnte aber aufgrund des teilweise starken Windes nur bedingt eingesetzt werden. Durch die Kriminalpolizei wurde auch die Seesener Drehleiter für Aufnahmen der Unfallstelle genutzt. Gegen 1.30 Uhr wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr an die Polizei übergeben. Die B 243 war während des Einsatzes voll gesperrt. Es entstand außerdem Sachschaden in Höhe von rund 25.000 Euro. Insgesamt waren rund 90 Kräfte mit 32 Fahrzeugen im Einsatz.
Text: Seesener Beobachter
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Nr. 83
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Technische Hilfeleistung
B82
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H VU 1 Y | Verkehrsunfall, Person eingeklemmt |
813 |
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Nr. 82
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Technische Hilfeleistung
BAB A7 km 215,1 Süd
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H VU 1 Y | Verkehrsunfall, Person eingeklemmt |
960 |
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Nr. 81
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Technische Hilfeleistung
BAB A7 KM 210 Nord
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H VU 3Y | VU mehrere Personen eingeklemmt |
1129 |
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Alarmierungszeit 12.12.2023 um 07:32 Uhr
eingesetzte Kräfte Feuerwehr Rhüden +++ Feuerwehr Seesen +++ Rettungsdienst +++ Autobahnpolizei +++ ASB Bockenem +++ VIA Niedersachsen
Einsatzbericht Zu einem schweren Unfall mit neun Verletzten und sechs beteiligten Fahrzeugen kam es am Dienstagmorgen um 7.28 Uhr auf der Autobahn A7 zwischen Rhüden und Bockenem. In Fahrtrichtung Hannover war nach einem missglückten Überholmanöver ein Fahrzeug in die Leitplanke gefahren und dann wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert worden. In der Folge wurden weitere Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Am Ende mussten verschiedene Abschleppunternehmen aus der Region insgesamt sechs Fahrzeuge bergen und abtransportieren. Sie waren allesamt nicht mehr fahrbereit. Feuerwehren aus Rhüden und Seesen waren im Einsatz Wie Rhüdens Ortsbrandmeister Timo Hurlemann gegenüber dem Seesener „Beobachter“ am Dienstagmittag erklärte, waren insgesamt 17 Fahrzeuge von den Feuerwehren Seesen und Rhüden, der Berufsfeuerwehr Hildesheim, den zuständigen Rettungsdiensten und Polizei vor Ort, darunter zwei Notärzte und die Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim. Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hildesheim befuhr ein mit einer vierköpfigen Familie besetzter VW Tiguan, an dessen Steuer die 45-jährige Mutter saß, den mittleren von drei Fahrstreifen in Richtung Norden. Der VW soll dabei von einer 30-jährigen Fahrerin eines Opfel Corsa überholt worden sein, wobei es hier vermutlich zu einer seitlichen Berührung der Fahrzeuge kam, infolge derer beide Autos nach rechts von der Fahrbahn abkamen, mutmaßlich mit der Außenschutzplanke kollidierten und zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurden, wo sie zum Stehen kamen. Ein 51-jähriger Fahrer eines VW Passat, der auf das Unfallgeschehen zukam, erkannte die Situation vermutlich und bremste. Dies bemerkte eine 51-jährige Fahrerin eines Dacia aber zu spät und fuhr auf den Passat auf. Eine in den Unfall verwickelte 56-jährige Mercedes-Fahrerin schaffte es noch zu bremsen. Einem dahinter befindlichen 45-jährigen Ford-Fahrer gelang dies indes nicht mehr. Er prallte mit seinem Focus in die C-Klasse der 56-Jährigen. Nach derzeit vorliegenden Informationen wurden die Fahrerin des Corsa, der Fahrer des Passat und ein fünfjähriges Mädchen aus dem Tiguan schwer verletzt. Die Fahrerin des Tiguan und die Dacia-Fahrerin erlitten leichte Verletzungen. Bis auf Letztere kamen alle Verletzten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Den Einsatzkräften boten sich beim Eintreffen an der Unfallstelle ein großes Trümmerfeld sowie sechs kreuz und quer stehende Autos, die alle abgeschleppt werden mussten. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird vorerst mit rund 75.000 Euro beziffert. Insgesamt waren 42 Rettungskräfte im Einsatz, darunter die Freiwilligen Feuerwehren aus Rhüden und Seesen, die von 7.30 Uhr bis 10 Uhr mit der Rettung und Bergung beschäftigt waren. Lebensgefahr bestand für keinen der Unfallbeteiligten. Die Insassen konnten sich weitestgehend selbst aus den Fahrzeugen befreien. Eine Person musste aus ihrem Fahrzeug geholt werden, weil sie einen Knochenbruch erlitten hatte. Dafür wurde die Tür des Fahrzeuges aufgetrennt. Bei den Fahrzeugen wurden sechs Totalschäden registriert, die Schadenssumme liegt bei 75.000 Euro. Auch eine Leitplanke wurde stark beschädigt, ebenso die Fahrbahn. Die Fahrbahn der A7 in Richtung Norden war zwischen Seesen und dem Rastplatz Bornum am Harz voll gesperrt. Der nachfolgende Verkehr, der sich bis zu neun Kilometern staute, wurde an der Anschlussstelle Rhüden von der Autobahn abgeleitet. In dem Stau kam es anschließend noch zu drei leichten Unfällen mit Blechschäden, die von der Polizei aufgenommen wurden. Der Verkehr wurde zwischenzeitlich umgeleitet und rollte dann erst ab Mittag gegen 12.15 Uhr wieder.
Text: Seesener Beobachter Fotos: Feuerwehr Rhüden / Hurlemann
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